Aktuelles

Am Donnerstag, den 26. Juni 2014 findet im MK-Raum der DEULA, Grüner Kamp 13, 24768 Rendsburg der diesjährige Schleswig-Holsteinische Fischereitag, die Mitgliederversammlung des Landesfischereiverbandes Schleswig-Holstein e.V. statt.

Mitglieder und Gäste sind herzlich eingeladen.

Zum Abschluss der Zivilgesellschaftlichen Konferenz „Ein anderes Meer ist möglich!“, die vom 15. Bis 17. Mai 2014 in Bremen abgehalten wurde, wurde eine Abschlusserklärung sowie eine Pressemitteilung veröffentlicht.

Aus Sicht der Fischerei werden hier falsche Fakten in Bezug auf die Fischerei geäußert sowie unhaltbare Forderungen gegenüber der Fischerei aufgestellt.

Die fischereiliche Notgemeinschaft Schleswig-Holstein sagt den Friedrichsköögern die volle Unterstützung im Kampf für die Erhaltung des Hafens zu. Tief betroffen verfolgte die gesamte Fischerei die Landtagsdebatte am 20. Februar in Kiel. Es breitet sich die Sorge aus, dass Infrastruktur an der Westküste für den Naturschutz geopfert wird.

Zwischen

dem Landesfischereiverband Schleswig-Holstein, vertreten durch den 1. Vorsitzenden, Herrn Lorenz Marckwardt, Grüner Kamp 15-17, 24768 Rendsburg,

dem Fischereischutzverband Schleswig-Holstein, vertreten durch den 1. Vorsitzenden, Herrn Wolfgang Albrecht, Dörpstraat 5, 23758 Neuratjensdorf,

dem Ostsee Info-Center Eckernförde (OIC, Betreiber UTS e.V.), vertreten durch Herrn Claus Müller, Jungfernstieg 110, 24340 Eckernförde

 

Meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Berufskollegen,

zur öffentlichen Sitzung unseres diesjährigen Landes-Fischereitages - der Mitgliederversammlung des Landesfischereiverbandes - in Rendsburg begrüße ich Sie alle sehr herzlich.

 

Die fischereiliche Notgemeinschaft Schleswig-Holstein fordert ein Ende der völlig über-zogenen Maßnahmen gegen die einheimische Fischerei. Minister Habeck plant einseitige Alleingänge, die im Ergebnis die Bemühungen um eine nachhaltige Ressourcennutzung sabotieren. Nutznießer sind die dänischen Wettbewerber, denn die geplanten Beschränkungen treffen nur die deutschen Fischer.

Die Verklappung von Hamburger Hafenschlick in der Nordsee wird von der fischereilichen Notgemeinschaft ganz entschieden abgelehnt. Hamburg will in den nächsten drei Jahren jährlich 600.000 Kubikmeter belasteten Hafenschlick bei Helgoland in den Fanggebieten der Küstenfischerei abkippen. Der grüne Minister Habeck hat seine Zustimmung gegeben, nachdem Hamburg ihm eine Zahlung von 2 Euro pro Kubikmeter zugesichert hat. Die Gelder sollen an eine extra dafür gegründete Wattenmeerstiftung gehen und für Naturschutz ausgegeben werden. Die Naturschutzverbände hüllen sich in Schweigen.

- Minister will Nationalparkkompromiss von seinen Vorgängern aufkündigen -

- große Nullnutzungszone im Wattenmeer-Nationalpark einrichten -

- Minister will unabhängigen Zertifizierer MSC unter Druck setzen -

- Stellnetzfischerei in Natura 2000-Gebieten beenden -

Mit großer Bestürzung hat die Fischerei in Schleswig-Holstein die Rede von Minister Dr. Robert Habeck anläßlich des Naturschutztages Schleswig-Holstein 2012 "Meeresschutz" am 05. September 2012 in Eckernförde aufgenommen. Was der Minister angekündigt hat, müssen die schleswig-holsteinischen Fischereibetriebe als Kriegserklärung auffassen.

„Wir Fischer nutzen gern die Gelegenheit, mit unseren Gästen die aktuelle Situation in der Fischerei mit ihren Licht- und Schattenseiten zu diskutieren, Probleme anzusprechen und nach Lösungen zu suchen“. Positiv bewertete Lorenz Marckwardt, Vorsitzender des Landesfischereiverbandes weiter „die Entscheidung der Krabbenfischer, sich wieder dem Landesfischereiverband anzuschließen“.  Vor zahlreichen Gästen  aus Politik, Wirtschaft,  Wissenschaft und Verwaltung in Eckernförde meinte Marquardt zur Entwicklung bei den Fangquoten: „Während es beim westlichen Hering dramatische Quotenkürzungen gab, war die Entwicklung der Dorschquoten durchaus positiv. Aber die besten Quoten nützen nichts, wenn die Preise nicht mitziehen.  Die Quotenkürzungen beim Hering konnten zumindest teilweise durch gestiegene Erzeugerpreise aufgefangen werden.”

 

Aktuelles

zur Zulassung von Ausnahmen nach § 22 der Landesverordnung über die Ausübung der Fischerei in den Küstengewässern Schleswig-Holsteins

Durch die anliegende Verordnung ergeben sich nachfolgende Änderungen:

  • die Verpflichtung zur Anmeldung der Fänge nach Art. 11 Abs.1 VO (EU) 2016/1139 von bisher 300 kg Dorsch auf nunmehr 250 kg Dorsch und
  • die Verpflichtung zur Anlandung der Fänge in einem bezeichneten Hafen nach Art. 14 VO (EU) 2016/1139 von bisher 750 kg Dorsch auf nunmehr 250 kg Dorsch

Die Verordnung tritt am Dienstag, 01.12.2020, in Kraft.